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Etzelsbach
In der Nähe der Gemeinde Steinbach befindet sich, idyllisch zwischen Lindenbäumen gelegen, die Wallfahrtskapelle Etzelsbach. Von weiten betrachtet lugt nur die Kirchturmspitze aus der Baumgruppe hervor. (Siehe auch GoogleMap.)
Sage oder wie das Gnadenbild gefunden wurde
Ein Fresko an der Wand im Chorraum vom Würzburger Maler Willy Jakob wurde im Jahre 1929 gestaltet.
Der Sage nach, soll die Pieta von Etzelsbach während Feldarbeiten gefunden worden sein. Angeblich sollen die Pferde beim pflügen einfach stehen geblieben sein, und weigerten sich an "dieser Stelle" weiter zu gehen. Als der Bauer nach dem Grund suchte, warum die Pferde nicht weiter gingen, soll er dabei auf das Gnadenbild gestoßen sein. Dies soll auch der Grund gewesen sein, warum 1801 eine neue Kapelle errichtet wurde. Auch die Tradition der Pferdewallfahrt lässt sich auf diese Sage zurückführen. Wikipedia
Wallfahrtskalender 2012
Fest Mariä Heimsuchung - Pferdewallfahrt am Sonntag 15.07.2012 (10:00 Uhr Wallfahrtshochamt mit Andacht und Segnung der Pferde, die dabei um die Kapelle geführt werden)
Wallfahrt mit Fahrzeugsegnung am Sonntag um den Namenstag des hl. Christophorus Sonntag 22.07.2012 (14:00 Uhr Andacht)
Fest Maria Schnee am Sonntag 05.08.2012 (10:00 Uhr - Wallfahrtshochamt mit Predigt).
Wallfahrt zum Fest "Mariä Himmelfahrt" am Sonntag dem 19.08.2012 (10:00 Uhr Patrozinum -Wallfahrtshochamt mit Kräuterweihe und Andacht)
Wallfahrt zum Fest "Mariä Geburt" am Sonntag nach dem 09.09.2012 (10:00 Uhr Wallfahrtshochamt mit Andacht)
Erstes Jahresgedenken zum Papstbesuch 2011 (10:00 Uhr - Festgottesdienst 17:00 Uhr - Marienvesper)
- Impressionen aus der Kapelle -
Das Gnadenbild eine Pieta aus Holz, die aus dem 16. Jahrhundert stammt ist an der Chorwand im rechten Seitenschiff aufgestellt. Zwei Rundfenster in den Seitenschiffen enthalten Darstellungen der Vierzehn Nothelfer.
Auf dem Weg zur Etzelsbachkapelle
Mitten zwichen den Bäumen befindet sich die heiligste Dreifaltigkeit.
Ein schönes Gedicht zum Papstbesuch im September 2011 (in Platt)
Der Baapst kimmet
von Gehannes vum Lipsbaerje im März 2011
Dunnderwaetter! Oallehelln!
De wißßt j oalle, dasses schtimmet,
woas kerr sich kunnte veergeschtelln:
Jou,s äs woor, der Baapst, daer kimmet!
Diss oalles äs z klaumn kaum,
daßß kimmt nunn sinne Hailichkait
bii uns in unse Aiksffaeldaun,
dii Maria sinn gewait.
Haer kimmt hihaer, no ETZELSBACH,
wo ainst uff dissm Ackerlanne
enn Knaadnbild in sinner Pracht
gefungn vun ennm Buuersmanne.
S Knaadenbild wärrd hochvereert
sait veeln huundert Joorn.
Ae hidde ässes nitt verkeert
zum Baedn mool hiihaer z faarn.
Jou,s Aiksfaeld, das hull immer fest
an Vätersitte un an Klaube.
D bruune un d roode Beßt
dii kunntn diss aemm nitt geraube.
Drimme klaub ich,s äs ne guude Sache,
daßß daer Baapst dovuun sich äbberzeuget,
aebb unse Klaube noch äs wache,
odder aebb haer langsam schwaiget.
Mee oalle sulltn uns besinne
uff das, woas uns un unse Ooln
därch oalle schlimme Ziidnwinne
letztändlich hätt bißhaer erhooln.
Der Baapstbesuuch äß kennt Erwennt,
daen mee färr unse Wärtschaft bruchchn.
S Beßßte äs, woas dee jo kennt,
s eewje Hail bii Gott z suuchn.
Letzte Aenderung am 24.01.2012 23:42 Uhr







